Ansicht der Franzbrauerei ´mal anders

Eine Postkarte gibt Rätsel auf

Da irrte 1912 ein Dresdener Verlag

Rastatt(rw). Auf den ersten Blick sieht sie aus, wie eine der vielenAnsichtspostkarten, welche laut Beschreibung „Rastatt-Murgpartie mit oberer Schließbrücke“ die Umgebung der Brauerei Franz zeigt. Im Jahr 1912 sandte ein Franz den titulierten Originaldruck eines sächsischen Verlags diese Postkarte an seine Liebste nach Witten an der Ruhr.

Zweifel kommenan dem Motiv auf, wenn man die Gegebenheiten genauer betrachtet. Da ist im Vordergrund rechts der Schachtelbachkanal zu sehen. Auf der Brücke darüber steht ein Mann am Geländer. Ganz durcheinander kommt der Betrachter, ordnet er die Lage der Oberen Stauschleusenbrücke („Franzbrücke“) und des vor 1900 entstandene Brauereigebäude an.

Die Auflösung ist ganz einfach: Die Mitarbeiter des Verlags in Dresden haben wegen Unkenntnis der Lokalitäten am Rand des Dörfels die ganze Szene horizontal gedreht. Allerdings die verdrehte Ansicht hat etwas an guter Gestaltung.

Bild: In Unkenntnis der lokalen Rastatter Gegebenheiten gab ein Dresdener Verlag um 1910 eine Postkarte mit dem Motiv der Brauerei Franz seitenverkehrt heraus.
Sammlung: Wollenschneider

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